• Bauherr: Perscha-Porr
    Ort: Herrenboden, Steiermark
    Bauzeit: 2003

    Fotos: Paul Ott

  • Es war Juni 2002 – die Gruppe Perscha-PORR war unterwegs nach Mariazell – als vor der Hütte am Herrenboden wieder einmal das seit Jahren schwebende Thema über die Errichtung einer Gedenkstätte zur Sprache gekommen ist, dieses Mal jedoch ganz konkret. Es sollte nicht eines der üblichen, am Zellerweg  stehenden Kreuze, sondern etwas Besonderes sein. Am Weg den Kreuzberg hinauf habe ich bereits mit Günter Domenig telefonisch Kontakt aufgenommen. Da er die Landschaft am und um den Herrenboden unbedingt in sein Werk einfließen lassen wollte, hat er diese im August desselben Jahres persönlich in Augenschein genommen und sich entsprechende Notizen gemacht.
    Im März  2003 hat Günter Domenig sodann unserer Gruppe seinen Entwurf präsentiert und mit uns auch über die Form und die Art des Materials diskutiert. Nach Klärung diverser Fragen mit dem Grundeigentümer, den Bundesforsten, und der Caritas, die die Aufstellung eines Kreuzes auch am Herrenboden beabsichtigt hatte, ist im Juni 2003 der endgültige Standort – es ist der von uns gewünschte – für die von der SFL hergestellte Skulptur festgelegt worden. Im gleichen Monat ist dann das „Kreuz“, dem wir den Namen „Madonna vom Herrenboden“ gegeben haben, aufgestellt (eingeflogen) und von Pater Philipp Helm, der mit uns nach Mariazell unterwegs gewesen ist, geweiht und gesegnet worden.
     
    Werner Perscha

DIE MADONNA VOM HERRENBODEN